Digitale Arbeitstreffen 2021 LemaS-PEP

Wir blicken zurück auf sehr spannende letzte Wochen. Denn auch dieses Jahr fanden im Januar und Februar unseren gemeinsamen Arbeitstreffen mit unseren Projektschulen statt, diesmal mit dem Fokus auf dem Thema “Methoden der Begabungsförderung und in der personalisierten Entwicklungsplanung (PEP)”.

Digital anstatt Präsenz

Der anhaltende Lockdown machte eine Durchführung in Präsenz unmöglich. Wir entschieden uns also für ein digitales Format in Form eines 1,5 tägigen Online-Workshop. Unsere 17 Projektschueln teilten sich in drei Gruppen auf. Das digitale Format bat den Vorteil, auch über die regionale Clustering hinaus die Arbeitsgruppen zu durchmischen. Um die Ressourcen aller Beteiligten zu schonen, fanden die Treffen an zwei Tagen (Donnerstag und Freitag) statt. Umgesetzt wurde das Ganze vorwiegend wieder in einem digitalen, interaktiven Whiteboard und via Webkonferenzsystem.

Erfahrungsaustausch zum Distanzlernen und digitalem Unterricht

Auftakt der Arbeitstreffen bildete jeweils ein kurzes Update der Schulen zum Stand der momentan Arbeit im Projekt. Es wurde sich intensiv über den digitalen Unterricht, digitale Tools und den Erfahrungen der Schulen mit der Corona-Pandemie ausgetauscht. Dabei  ging es primär um die Unterrichtsgestaltung, welche Hemmnisse die Lehrkräfte erfahren, wo die Bedarfe liegen sowie die Erreichbarkeit der Schülerinnen und Schüler.

Methoden der personalisierten Entwicklungsplanung und im digitalen Tool meinPEP

Das Herzstück der PEP sind die Methoden, die im Rahmen der individuellen Förderung eingesetzt werden. Ein Ziel des Projekts ist es, einen schulübergreifenden Methodenkatalog im digitalen Tool „meinPEP“ aufzubauen und zu integrieren. Das heißt, „meinPEP“ soll bereits vorhandene Methoden zur Begabungsförderung anbieten, individuell erweiterbar sein sowie zukünftig auch geeignete Methoden vorschlagen. Daher stand dieses Thema bei den diesjährigen Arbeitstreffen im Mittelpunkt. Doch auch von unseren Schulen gab es den Wunsch, sich über Methoden auszutauschen und inspirieren zu lassen. So nutzten wir die Arbeitstreffen, um Methoden der Begabungsförderung zu sammeln und zu besprechen sowie den Aufbau des späteren Katalog auf die schulische Alltagspraxis anzupassen. Gemeinsam mit unserem Projektschulen diskutierten wir über die Aufbereitung der Methoden für den Katalog. Wir erhielten sehr spannende sowie präzise Anmerkungen und praktische Tipps, welche uns bei der späteren Umsetzung im Tool “meinPEP” weiterhelfen.

Feedback und nächste Schritte

Das Feedback der digitalen Arbeitstreffen fiel durchweg positiv aus. Zwar spürten wir an manchen Stellen, dass ein digitales Treffen nicht denselben Raum für sozialen Austausch bietet, nichtsdestotrotz gestalteten sich die Treffen ausgesprochen produktiv mit einem hohen Maß an Interaktivität und Zuspruch der Schulen untereinander. Insbesondere die Tatsache, dass wir zeitgleich mit den Lehrpersonen auf einem virtuellen Whiteboard arbeiteten, sorgte für ein spannendes Treffen.

Die nächsten Schritte sind nun die Anpassung des Methodenkatalogs in „meinPEP“ sowie eine Arbeitung und Differenzierung dessen. Die Arbeitstreffen zeigten uns wieder einmal, wie wichtige die enge Zusammenarbeit mit unseren Schulen und den Lehrpersonen ist. Dieser Ausausch auf Augenhöhe macht es vor allem möglich, dass digitale Tool “meinPEP” nah an der schulischen Praxis und dem Alltag der Lehrpersonen zu entwickeln.