Jahresrückblick 2020 und Vorschau auf 2021

Wir blicken zurück auf ein spannendes, aber auch herausforderndes Jahr. Mit Beginn der SARS-Cov-2-Pandemie stand das alltägliche Leben zunächst ziemlich auf dem Kopf. Zudem wagen wir einen optimistischen Blick ins neue Jahr.

Was im Jahr 2020 im Projekt passierte

Zu Beginn des Jahres führten wir die ersten Arbeitstreffen mit unseren Projektschulen in Präsenz durch. Davon fanden zwei der Arbeitstreffen in Leipzig statt, ein Treffen in Karlsruhe und eins in Münster. Im Fokus der Arbeitstreffen stand der Austauschen zwischen den Projektschulen sowie die Verknüpfung von Lebensrealität der Schulen und theoretischer Grundlage. Wir arbeiteten sehr intensiv mit unseren Projektschulen zusammen und erhielten wertvolle Tipps zu unserer Methode sowie zu unserem Tool. Zudem tauschten die Schulen erste Erfahrungsberichte untereinander aus und entwickelten einen Fahrplan für das Jahr. Am Ende der Arbeitstreffen waren sowohl wir als auch die Schulen überaus motiviert, in den weiteren Prozess zu starten.

Mit dem Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie und den daraus resultierenden regionalen Beschränkungen sowie Schulschließungen pausierte die PEP an vielen unserer Projektschulen. So fokussierten wir uns im Sommer auf andere Schwerpunkte. Unser Entwickler-Team arbeitete intensiv an der Weiterentwicklung von meinPEP. Eine wichtige Grundlage hierfür waren die Rückmeldungen und Erfahrungsberichte unserer Projektschulen. Wir nahmen weitreichende Anpassungen am Tool “meinPEP” vor und überarbeiteten sowie vertieften die PEP-Methode. Wir entwarfen neue Formulare zur Unterstützung der PEP an den Projektschulen. Neben neuen kürzeren Leitfäden inklusive Tipps für die PEP-Gespräche gibt es nun ebenso ein ausfüllbares Formular zur Evaluation und Fortschreibung der ersten Entwicklungspläne.

Unsere erste Fragebogenerhebung fand aufgrund der SARS-CoV-2- Pandemie unter deutlich erschwerten Bedingungen statt. Die Rücklaufquote war zwar geringer als erwartet, dennoch identifizierten wir mithilfe der Angabe der Lehrpersonen eine erste Liste mit Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren für die PEP. Zudem begannen direkt mit den Vorbereitungen der nächsten Erhebung, welche im Dezember startete.

Bereits im Frühsommer stand fest: die LemaS-Jahrestagung im Herbst findet statt, aber diesmal in digitaler Form. Trotz der Herausforderungen war die digitale Jahrestagung ein voller Erfolg mit interessanten Beiträgen und einem intensiven Austausch. Auch wir hatten einen sehr gelungenen Workshop mit unseren Projektschulen. Gemeinsam blickten wir auf die letzten Monate zurück und besprachen die aktuelle Situation der Schulen. Zudem gaben einige Projektschulen wertvolle Einblicke in ihre bisherige Arbeit. Da sich die Umbauarbeiten des digitalen Tools “meinPEP” als aufwendiger rausstellten als geplant, fokussierten wir in den Herbst- und Wintermonaten vor allem dessen Fertigstellung.

Wie sehen die nächsten Monate aus

Im ersten Quartal des neuen Jahres führen wir unsere zweite Frageerhebung durch. Zudem finden die alljährlichen Arbeitstreffen statt. Aufgrund der bestehenden Beschränkungen setzen wir diese im digitalen Format um. Ein weiterer wichtiger Meilenstein im ersten Quartal ist die Veröffentlichung der neuen Version “meinPEP 2.0”. Dementsprechend liegt der Fokus im zweiten und dritten Quartal liegt vor allem auf der Testung von meinPEP 2.0 an den Partnerschulen. Zudem planen wir gemeinsam mit Teilprojekt 18 sogenannte Netzwerktreffen. Diese bieten uns eine weitere Austauschmöglichkeit und Zusammenarbeit mit unseren Projektschulen. Im Herbst des nächsten Jahres wird die LemaS-Tagung in Münster sein. Die Begleitforschung an den Projektschulen wird über das Jahr hinweg weiter fortgeführt. Einen genauen Überblick gibt Ihnen unsere Roadmap für 2021.

Wir blicken neugierig, aber vor allem auch optimistisch in die Zukunft. Wir danken unseren Projektschulen von Herzen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten und freuen uns auf das nächste gemeinsame Jahr.

Bleiben Sie gesund!

Roadmap-Schulen-2021-stand-08.12.2020