meinPEP – Weiterentwicklung und neue Funktionen

Vor über einem Jahr ging die erste Version von unseren WebApp “meinPEP” an den Start. Nun folgt die neue Version, meinPEP 0.20, und bevor wir deren erweiterte Funktionen vorstellen, schauen wir kurz zurück auf einen arbeitsreichen Prozess. Gemeinsam mit unseren Projektschulen wird “meinPEP” iterativ entwickelt, d.h. unter Wiederholung mehrerer Feedbackschleifen, z.B. in Form von Workshops und Testings, finden vorlaufende Anpassungen statt.

Entwicklung als Kooperation

Die gemeinsame Weiterentwicklung von “meinPEP” mit den Projektschulen ist sowohl für die Praxistauglichkeit als auch für die Usability von größter Bedeutung. So nutzten wir die Arbeitstreffen im Frühjahr 2020 und 2021 für Feedback und intensive Zusammenarbeit. Neben den Usability Tests der ersten “meinPEP”-Variante gab es auch ausführliche Gespräche über dessen Struktur, Inhalte und Design. Die Rückmeldungen waren vielfältig und wie immer sehr konstruktiv. Wir konnten dank des regen Austausches die schulischen Bedarfe identifizieren, konkretisieren und eine Richtung für die daraus notwendigen Anpassungen in “meinPEP” ablesen.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

Schon auf dem ersten Blick werden die Neuerungen auf “meinPEP” sichtbar:  Die Oberflächenstruktur und das Design wurden komplett überarbeiten und gestalten sich schlanker, ökonomischer und übersichtlicher. Ziel war hier vor allem die intuitive Handhabung für die Lehrpersonen im Arbeitsalltag unter Berücksichtigung einer gelungenen Ästhetik.

Die Ansicht der Entwicklungspläne erhielt ebenfalls eine grundlegende Überarbeitung zur besseren Bedienbarkeit: Die erstellten Entwicklungspläne können nun nach unterschiedlichen Kategorien (Name der Schülerin oder des Schülers, Verantwortliche) sortiert oder als Liste angezeigt werden.

Der Bereich “Ausgangslage & Ressourcen” und erhielt nicht nur einen neuen Namen, “Entwicklungsressourcen”, sondern die Eingangsdiagnostik wurde verkürzt und stärker am schulischen Alltag ausgerichtet. Dieser Bereich erfasst nicht nur die wichtigsten Informationen der Schülerinnen und Schüler (z.B. Stärken, Potenziale, Interessen, Arbeitsweisen), er bietet auch Platz für eigene Anmerkungen.

Zu den einzelnen Entwicklungsbereichen findet sich nun – in gelungener Darstellung – jeweils eine Kurzbeschreibung wieder.

Eine neue Funktion

Taufrisch führen wir mit der erweiterten “meinPEP”-Version die Funktion “Evaluieren und Fortschreiben” ein. Diese Ergänzung ermöglicht es, die Entwicklungspläne zu evaluieren und einen neuen Plan fortzuschreiben. Auch hier setzten wir einen ökonomischen Fokus: Nicht abgeschlossene Bereiche können samt Ziele und Maßnahmen übernommen und angepasst werden. In Zuge dessen passten wir auch die Profilseite der Schülerinnen und Schüler an. Diese bietet nun eine Übersicht zu den unterschiedlichen Entwicklungszyklen und -plänen sowie einen Bereich für Dokumente, Notizen und aktuelle Informationen.

Die nächsten Schritte

Mit dem Release der neuen “meinPEP”-Version beginnt auch die nächste Testphase. Die WebApp wird an den Projektschulen eingesetzt und mithilfe deren Rückmeldung angepasst. Mithilfe von Webinaren und Screencasts führen wir die Lehrpersonen in die neue Version von “meinPEP” ein.

Wir freuen uns auf die nächste Etappe von “meinPEP”!